Bayerns Grüne fordern eine Kastrationspflicht für alle Freigängerkatzen im Freistaat. Zur langfristigen Senkung der Population verwilderter Katzen brauche es eine landesweit einheitliche Regelung. «Eine Katzenschutzverordnung, die in ganz Bayern gilt, hat zwei Vorteile: Sie stärkt den Schutz der Tiere und sie erleichtert den Kommunen die Umsetzung», sagte Paul Knoblach, Sprecher für Tierwohl der Fraktion, anlässlich des diesjährigen Weltkatzentags am 8. August.
Zwar habe das zuständige Ministerium bereits Handreichungen und Musterverordnungen erstellt, es fehle aber eine landesweite Verordnung, betonte Knoblach. Diese müsse das Umweltministerium einführen. «Ich will, dass das Leid von Straßenkatzen reduziert wird und dass endlich Rechtssicherheit für den Umgang mit unkastrierten Katzen geschaffen wird, deren Eigentümer nicht ermittelt werden können.»