Mit speziellen Abfalleimern, mehr Reinigungsaktionen und Mehrweg-Kampagnen versuchen Großstädte in Bayern, gegen den zunehmenden Müll in öffentlichen Parks und auf Grünflächen vorzugehen. Denn die Menge an Abfall ist in den vergangenen Jahren stellenweise stark angestiegen, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur zeigt.
So habe sich in Würzburg die Müllmenge an den öffentlichen Grünflächen seit 2006 mehr als verdoppelt, berichtet die Stadt. Waren es damals noch 87 Tonnen Müll pro Jahr, sind es in den vergangenen Jahren jeweils fast 200 Tonnen gewesen. Betroffen seien insbesondere die Grünanlagen am Main, die seit der Corona-Pandemie für die Bürger zum «zweiten Wohnzimmer» geworden seien. Man habe zur Müllbeseitigung seitdem auch externe Firmen beauftragt, um das städtische Gartenamt zu unterstützen.