Die drohende Zahlungsunfähigkeit schockt den TSV 1860 München. Nachdem die «Löwen» einen Insolvenzantrag gestellt haben und ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt wurde, sind die Löhne der Mitarbeiter beim Traditionsverein aber «mindestens bis einschließlich August» durch das Insolvenzgeld gesichert. Dies teilte der aus der 3. Fußball-Liga in die Regionalliga Bayern zwangsabgestiegene Verein mit.
«Zunächst werden ich und mein Team uns ein umfassendes Bild über die wirtschaftliche und operative Situation der beiden Gesellschaften machen sowie Gespräche mit allen Beteiligten führen», erklärte Insolvenzverwalter Max Liebig. Ziel sei es, «schnellstmöglich ein Gesamtbild zu bekommen, um die nächsten Schritte zusammen mit der Geschäftsführung prüfen und einleiten zu können.»
Liebig muss also die Insolvenzmasse ermitteln und diese dann unter den Gläubigern aufteilen. Der Diplom-Kaufmann aus München hat viel Erfahrung etwa aus den Konkursverfahren des früheren Drittligisten Türkgücü München, der Anfang des Jahres 2022 Insolvenzantrag gestellt hatte, oder von Starkoch Alfons Schuhbeck.