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Musiala nach zwei Blackouts: «Absencen» sind Teil meines Alltags

Musiala nach zwei Blackouts: «Absencen» sind Teil meines Alltags
Jamal Musiala (Mitte) hat derzeit mit Absencen zu tun, einer Form von Epilepsie. / Foto: Harry Langer/DeFodi/dpa/dpa
Von: DieBayern.de News
Erst gegen Leipzig, dann in Heidenheim: Binnen weniger Tage geht Jamal Musiala zweimal benommen zu Boden. Der Nationalspieler erklärt das mit einem wenig bekannten Begriff. Was hat es damit auf sich?

Nach zwei Schreckmomenten vor laufenden Kameras binnen drei Tagen hat Jamal Musiala selbst die Ursachen seiner plötzlichen Blackouts erklärt - und dabei einen medizinischen Begriff benutzt, den viele Menschen nicht kennen: Absencen. Das französische Wort bedeutet im Deutschen so viel wie «Abwesenheit». Und genau das traf auf den 23 Jahre alten Fußball-Nationalspieler zu, der auf dem Platz kurzzeitig weggetreten wirkte. Für einige Sekunden hatte der Profi des FC Bayern München in den Spielen gegen RB Leipzig und gegen den 1. FC Heidenheim jeweils Komplettaussetzer. Nach eigenen Angaben sind die Absencen für Musiala «aktuell Teil meines Alltags».

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Während einer typischen Absence ist die Wahrnehmung und Reaktionsfähigkeit vorübergehend beeinträchtigt. Betroffene reagieren in der Regel nicht oder kaum auf ihre Umgebung und auf Ansprache. Dabei kann es vorkommen, dass die Augen nach oben rollen. Sobald eine typische Absence vorüber ist, kann eine betroffene Person ihre vorherige Tätigkeit schon nach kurzer Zeit wieder fortsetzen - in der Regel bleibt nur eine kurze Erinnerungslücke. Daneben gibt es sogenannte atypische Absencen, die länger dauern und bei denen Beginn und Ende weniger abrupt sein können. Auch automatische Bewegungen, etwa von Fingern, Händen oder Mund, können auftreten.

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