Nach dem zumindest noch kleinen Happy End durch das ganz späte Tor von Michael Olise tief in der Nachspielzeit schwörten die Bayern-Fans ihre Fußball-Lieblinge sofort auf das große Rückspiel-Highlight gegen Paris Saint-Germain ein. Das 3:3 (1:2) gegen den Tabellenletzten 1. FC Heidenheim, dem am Sonntag als Zuschauer auf der heimischen Couch der Abstieg aus der Fußball-Bundesliga droht, war beim deutschen Meister ganz schnell abgehakt.
«Das war sicherlich nicht unser bestes Spiel. Aber das spielt keine Rolle für die Champions League», verkündete Joshua Kimmich. Das Selbstvertrauen für den Halbfinal-Kracher am kommenden Mittwoch, in dem die Bayern nach dem 4:5-Spektakel in Paris in der Allianz Arena gewinnen müssen, um ins Finale am 30. Mai in Budapest zu kommen, hat auch durch schon wieder drei Gegentore nicht großartig gelitten.
«Da mache ich mir keine Gedanken», sagte Sportvorstand Max Eberl. Und Trainer Vincent Kompany betonte mit Blick auf den späten Ausgleich: «Der Pluspunkt bleibt, dass die Mannschaft immer, immer, immer weitermacht. Jetzt ist dieses Spiel vorbei. Alle sind fit, das wollten wir. Jetzt geht der Fokus auf Paris.» Und dafür habe die Heidenheim-Partie «wenig Relevanz«, meinte Kimmich.