Am Ende eines großen Final-Thrillers lagen sich die Basketballer des FC Bayern erleichtert und extrem erschöpft in den Armen. Dann holten die überglücklichen Spieler ihre Familien zur Meisterparty auf das Parkett, während sich Bayern-Patron Uli Hoeneß und Präsident Herbert Hainer auf der Tribüne jubelnd um den Hals fielen.
Trotz einer heftigen Schwächephase haben die Münchner im Playoff-Finale der Bundesliga Außenseiter ratiopharm Ulm niedergerungen und ihren Titel erfolgreich verteidigt. In Spiel fünf der Best-of-Five-Serie, dem großen Showdown in eigener Halle, feierten die Bayern in einem Thriller und trotz eines famosen Ulm-Comebacks einen 81:77 (48:41)-Erfolg. Es war der entscheidende dritte Sieg.
«Wir haben es unbedingt gewollt und sind überglücklich, dass wir uns für die harte Arbeit belohnt haben. Die Energie in der ersten Halbzeit war gut, in der zweiten Halbzeit aber nicht mehr wirklich da. Dann musst du eben andere Wege finden, das Spiel zu entscheiden», sagte Nationalspieler Johannes Voigtmann über die Achterbahn der Gefühle und kündigte an: «Jetzt werden wir es ordentlich krachen lassen.»