Eigentlich ist der FC Bayern München ein Angstgegner für den FC Arsenal. Die vergangenen drei Champions-League-Duelle mit dem englischen Fußball-Topclub gewannen die Münchner jeweils hoch mit 5:1. Aber das ist halt schon ein paar Jahre her - und das aktuelle Bayern-Team des genervten und glücklosen Trainers Thomas Tuchel flößt im Frühjahr 2024 keinem Gegner mehr Furcht ein - oder?
«Straffen» für die Königsklasse
Auf die Frage, was ihn mit Blick auf das Viertelfinal-Hinspiel am Dienstag (21.00 Uhr/Amazon Prime Video) ermutige, musste sogar Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl unter den frischen Eindrücken des erschreckenden 2:3 bei der Bundesliga-Generalprobe beim 1. FC Heidenheim passen. «Momentan fällt mir da nicht so viel ein», sagte er am Samstag.
An einen Leistungsschub auf Knopfdruck im Kampf um die allerletzte Titelchance der Saison mag Eberl nicht so recht glauben. «Zu hoffen, das ist jetzt Arsenal, das ist jetzt Champions League und da straffen wir uns, das wird so einfach nicht funktionieren», sagte der Sportvorstand vor der Dienstreise nach London an diesem Montagnachmittag.