Bei Alexandra Popp flossen Tränen, als die Fußballerinnen des FC Bayern vor ihren Fans den Pokalsieg zum erneuten Double ausgelassen feierten. Die Münchnerinnen gewannen in einem selten hochklassigen Endspiel des DFB-Pokals gegen den VfL Wolfsburg mit 4:0 (1:0) vor neuer Final-Rekordkulisse und verdarben der nimmermüden Rückkehrerin Popp einen triumphalen Abschied vom VfL.
Es sei «extrem schwer», sagte die zu Borussia Dortmund wechselnde Popp bei Sky: «Ich habe mir das natürlich irgendwie anders vorgestellt, muss ich sagen.» Der Pokal-Wettbewerb sei «so ein bisschen mein Baby», und die Vorstellung, dass es wahrscheinlich ihr letztes Pokalfinale gewesen sei, «das ist extrem schwierig für mich gerade».
Emotional war die frühere Nationalstürmerin auch deswegen, weil sie an ihren gestorbenen Vater dachte. «Ich glaube, mein Papa ist extrem stolz, und heute ist ja auch noch Vatertag. Leider konnte ich ihn somit nicht beschenken», sagte die 35-Jährige mit stockender Stimme.
Sie fühle eine Mischung aus «Freude und Erleichterung», sagte Bayerns Spielerin Linda Dallmann im ZDF. «In der zweiten Halbzeit haben wir sehr dominant gespielt und es uns über die gesamte Saison hinweg gesehen auch verdient.»