Schon wieder standen die Fürther Fußball-Profis erschöpft, frustriert und ratlos vor ihren Fans. Eine Woche nach der bitteren Niederlage im Frankenderby gegen den 1. FC Nürnberg verlor die Spielvereinigung im einzigen Zweitliga-Duell der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den VfL Bochum mit 1:2 (0:1). Was zum Weiterkommen fehlte, benannte Kapitän Felix Klaus: «Tore!» Bochum habe zwei erzielt - «und wir nur eines».
Christian Rasmussen (25. Minute) und Mittelstürmer Philipp Hofmann (64.) waren für die diszipliniert und solide verteidigenden sowie offensiv effektiven Bochumer erfolgreich. Nach dem Anschlusstor durch den eingewechselten Maxim Dal, der einen Eckball wuchtig einköpfte (77.), erlebten die 9.286 Zuschauer im Fürther Ronhof noch eine richtig packende Endphase.
Das Kleeblatt drängte, als Bochum aus Verletzungsgründen nur noch zehn Spieler auf dem Platz hatte. Es fehlte aber bei den Abschlüssen das Glück, um mit einem zweiten Tor mindestens noch eine Verlängerung zu erzwingen.