Im CSU-Nachwuchs wächst das Grummeln über die Wohltaten der Berliner Koalition für Rentner – und über eine versuchte Einflussnahme aus der Münchner Parteispitze. Delegierte, die Anfang Oktober beim Landestreffen der bayerischen Jungen Union in Aschaffenburg einen Antrag zum Stopp der Mütterrente eingebracht hatten, sollen parteiintern unter Druck gesetzt worden sein. Das sagte die Antragsinitiatorin und Augsburger JU-Kreisvorsitzende Samantha Simbeck der «Augsburger Allgemeinen» (Mittwoch). «Wir als Union machen seit Jahren eine generationenungerechte Politik und ausgerechnet die CSU hat mit der Mütterrente nun noch einen oben draufgesetzt.»
Zuvor hatte die Junge Gruppe von CDU und CSU das Rentenpaket in seiner derzeitigen Form als nicht zustimmungsfähig kritisiert. Über das Positionspapier hatte zuerst der «Spiegel» berichtet.
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