Bayerns Digitalminister Fabian Mehring fordert die Einstellung aller analoger Verwaltungsprozesse bis zum Jahr 2030. «Eine Dynamik kriegen wir erst in die Digitalisierung, wenn wir ein Ablaufdatum festlegen», sagte der Freie-Wähler-Politiker in München der Deutschen Presse-Agentur in München. Dies sei auch für eine echte Kostenersparnis, die digitale Dividende, entscheidend. Auch sie entstehe erst «genau dann, wenn wir den Mut finden, den analogen Weg abzuschalten». Der analoge Weg müsse dann deutschlandweit gleichzeitig enden, «wenn nicht gar europaweit».
Digitalisierung als Chance für Entbürokratisierung
Digitalisierung bedeute zudem mehr, als die analogen Prozesse ins Digitale zu übertragen. Dies sei bis heute eines der größten digitalen Missverständnisse in diesem Land, so Mehring. Zudem müsse die Digitalisierung auch als Chance auf Entbürokratisierung in der breiten Anwendung verstanden werden.
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