So hat sich der Kanzler den Start in das wichtige Wahl- und Reformjahr 2026 sicher nicht vorgestellt: Erst muss die CDU wegen eines angekündigten Wintersturms ihre Klausur in Mainz ganz absagen, dann kommt der CDU-Chef zur Klausur der CSU im oberbayerischen Kloster Seeon wegen Eis und Schnee zu spät. Er sei der Einladung gerne gefolgt, «auch wenn die Anreise heute Morgen etwas schwieriger war als gedacht», sagte Merz vor Journalisten bei der deutlich verspäteten Pressekonferenz.
Auch inhaltlich gibt das neue Jahr zunächst nur wenig Grund für Optimismus oder gar Aufbruchstimmung. «Wir stehen am Anfang des Jahres 2026, und obwohl das Jahr erst gerade mal eine Woche alt ist, sind wir mit allen Themen konfrontiert, die uns auch im letzten Jahr beschäftigt haben», betonte Merz. Die außenpolitische Lage bleibe «herausfordernd», auch die Aufgaben in der Wirtschafts- und in der Sozialpolitik seien groß. «Wir haben in diesem Jahr wichtige Entscheidungen zu treffen.»
Das sind die wohl fünf größten Baustellen, vor denen die Unionsparteien 2026 stehen: