Gut zwei Wochen vor der Bundestagswahl sieht eine neue Bayern-Umfrage die CSU etwas im Minus, aber nach wie vor konstant über der 40-Prozent-Marke. In einer Erhebung des Meinungsforschungsinstituts GMS im Auftrag von Sat.1 Bayern kommt die CSU aktuell auf 42 Prozent. Das sind zwei Prozentpunkte weniger als zu Jahresanfang - aber deutlich mehr als vor dreieinhalb Jahren: Bei der Bundestagswahl im Herbst 2021 hatte die CSU nur 31,7 Prozent und damit ihr schlechtestes Ergebnis seit 1949 erreicht.
Wäre die Wahl schon am Sonntag, würde die AfD in Bayern mit 19 Prozent zweitstärkste Partei (plus zwei Prozentpunkte im Vergleich zu Anfang Januar), gefolgt von den Grünen (12 Prozent, plus 1) und der SPD (unverändert 9 Prozent). Die Freien Wähler liegen demnach aktuell bei 5 Prozent (plus 1). Alle anderen Parteien blieben der Umfrage zufolge unter fünf Prozent: die FDP und das Bündnis Sahra Wagenknecht mit je 3 Prozent und die Linke mit 2 Prozent.
In der Kanzlerfrage liegt der Umfrage zufolge in Bayern CDU-Chef Friedrich Merz weiterhin vorne. Der Unions-Kanzlerkandidat kommt aktuell auf 38 Prozent - nach 39 Prozent Anfang Januar und 42 Prozent im Dezember. Der amtierende Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) liegt nun bei 14 Prozent (Anfang Januar waren es 12), Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) weiterhin bei 11 Prozent und AfD-Chefin Alice Weidel nun bei 15 Prozent (Anfang Januar waren es 12). 9 Prozent wollen demnach keinen von diesen vieren, 9 Prozent jemand anderen. 4 Prozent der Befragten machten bei der Kanzlerfrage keine Angaben.