Der von seinem Amt zurückgetretene Generalsekretär Bijan Djir-Sarai hat nach Ansicht der Spitze der Bayern-FDP die Glaubwürdigkeit der Partei beschädigt. «Als FDP Bayern begrüßen wir den Rücktritt von Bijan Djir-Sarai vom Amt des Generalsekretärs. Die wichtigste Währung in der Politik ist Glaubwürdigkeit. Diese wurde durch die Vorgänge und die Kommunikation rund um das Ampel-Aus beschädigt», teilten die bayerischen FDP-Vorsitzenden Katja Hessel und Martin Hagen sowie der Generalsekretär der FDP Bayern Christoph Skutella in München mit.
Bayern-FDP verteidigt Ausstieg aus der Ampel - kritisiert aber Wortwahl
«Wir halten das Ende der Ampel-Koalition angesichts der unüberbrückbaren Differenzen in der Wirtschafts- und Finanzpolitik unverändert für richtig», betonten Hessel, Hagen und Skutella. Allerdings distanzierten sie sich ausdrücklich von dem im Papier gewählten Begrifflichkeiten: «Sie passen nicht zu uns als liberaler Partei.»
In dem Dokument taucht der durch den Zweiten Weltkrieg historisch vorgeprägte Begriff «D-Day» mehrfach auf - als Synonym für den möglichen Zeitpunkt zum Ausstieg aus der Ampel. Der englische Begriff kann mit «Tag X» übersetzt werden - oder auch «Tag der Entscheidung» meinen. Bekannt ist die Formulierung vor allem im Zusammenhang mit der Landung der Alliierten in der Normandie zur Befreiung Europas vom Nationalsozialismus. Den Auftakt dafür markierte der «D-Day» am 6. Juni 1944. Er steht aber auch für unmenschliches Blutvergießen, Zehntausende Tote und Verwundete.
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