Bis Menschen und Waren schneller durch die EU fahren, wird einem Bericht zufolge mehr Zeit vergehen als geplant. Es sei unmöglich, das sogenannte TEN-V-Hochgeschwindigkeitsnetz bis 2030 fertigzustellen, stellt der Europäische Rechnungshof in einem Sonderbericht fest. Dabei geht es auch um den Fehmarnbelt-Tunnel zwischen Deutschland und Dänemark und den Brenner-Basistunnel.
Hintergrund der Schwierigkeiten bei den insgesamt acht Megaprojekten sind unter anderem die Corona-Pandemie und der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, wie die Prüfer festhalten. Kosten seien gestiegen und die Arbeiten dauern länger. Einzig bei der Autobahn A1 in Rumänien werde nun mit einer früheren Eröffnung gerechnet.