Die Krankenhäuser in Bayern haben für die Silvesternacht in Bayern ihr Personal verstärkt. Vor allem in größeren Städten seien die Notaufnahmen entsprechend besetzt, weitere Kräfte seien in Rufbereitschaft, sagt der Pressesprecher der Bayerischen Krankenhausgesellschaft, Eduard Fuchshuber, auf Anfrage. Erfahrungsgemäß gebe es in dieser Nacht deutlich mehr Verletzungen an Händen und im Gesicht durch den falschen Umgang mit Pyrotechnik und Böllern.
Ausrücken im Sekundentakt
Allein beim Bayerischen Roten Kreuz (BRK) rücken Rettungswagen mitternachts alle 14 Sekunden aus, wie es in einer Mitteilung des Verbandes heißt, der nach eigenen Angaben rund 80 Prozent aller Rettungseinsätze in Bayern durchführt. «Was für viele eine Feiernacht ist, ist für den Rettungsdienst eine der härtesten Schichten des Jahres», sagte der BRK-Landesarzt und Notarzt Florian Meier. «Unachtsamer Umgang mit Feuerwerk gefährdet jedes Jahr Menschenleben – oft mit dauerhaften Folgen.» Als Beispiel nennt er Verbrennungen, Augenverletzungen oder abgerissene Finger.