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FDP Bayern: Vier Männer kandidieren um Landesvorsitz beim Parteitag in Ingolstadt

Nach wenigen Monaten an der Spitze der FDP in Bayern ist für Michael Ruoff schon wieder Schluss. Auf dem Parteitag an diesem Wochenende muss sich der Landesverband einen neuen Vorsitzenden suchen. Vier Bewerber haben bisher ihr Interesse bekundet. (Archivbild)  / Foto: Daniel Karmann/dpa
Nach wenigen Monaten an der Spitze der FDP in Bayern ist für Michael Ruoff schon wieder Schluss. Auf dem Parteitag an diesem Wochenende muss sich der Landesverband einen neuen Vorsitzenden suchen. Vier Bewerber haben bisher ihr Interesse bekundet. (Archivbild) / Foto: Daniel Karmann/dpa

Beim Landesparteitag in Ingolstadt treten vier Männer an. Favorit ist Matthias Fischbach. FDP in Bayern liegt in Umfragen bei rund zwei Prozent.

Bei der krisengeschüttelten FDP in Bayern steht erneut ein Personalwechsel im Landesvorstand an: Für das Amt des Landesvorsitzenden haben beim anstehenden Landesparteitag in Ingolstadt bisher vier Kandidaten ihren Hut in den Ring geworfen - alles Männer. Der Parteitag findet an diesem Wochenende statt.

Wie die Wahl ausgeht, ist völlig offen. Die besten Chancen werden dem amtierenden Landes-Vize Matthias Fischbach eingeräumt. Der 37-Jährige war von 2018 bis 2023 Mitglied der FDP-Fraktion im Landtag und hatte dort auch das Amt des parlamentarischen Geschäftsführers inne.

Neben Fischbach kandidieren Hans-Peter Posch (63) aus Schwaben sowie die beiden Münchner Moritz Fingerle (40) und Aljoscha Lubos. Alle drei sind außerhalb der FDP kaum bekannt. Sie alle wollen die bayerische FDP bei der Landtagswahl 2028 wieder ins Parlament führen. Für das Amt braucht es in jedem Fall viel innere Überzeugung, denn der Job ist ein Ehrenamt.

FDP in Umfragen seit Jahren weit unterhalb von fünf Prozent

Schenkt man den Umfragen jedoch Glauben, ist es keine leichte Aufgabe, die FDP wieder ins Parlament zu führen. Die Partei dümpelt mit zwei Prozent nicht nur fernab der magischen Fünf-Prozent-Hürde, sie kann nicht mal ihr schlechtes Ergebnis von der Wahl 2023 erreichen. Damals erzielte sie nur drei Prozent. 

Landeschef Ruoff gibt Amt aus persönlichen Gründen auf

Erst im Juni 2025 hatte die FDP in Bayern mit dem Juristen Michael Ruoff einen neuen Landeschef bekommen. Er folgte auf den glücklosen Martin Hagen, der auch Fraktionschef im Landtag gewesen war. Ruoff hatte seinen Posten vor wenigen Wochen aus persönlichen Gründen überraschend zur Verfügung gestellt. 

In die Amtszeit von Hagen fielen mehrere schmerzhafte Wahlniederlagen für die FDP. Hagen strebt inzwischen eine bundespolitische Laufbahn an - er will bei der anstehenden Neuwahl des Bundesvorstandes Generalsekretär der FDP werden. Um das Amt des Parteichefs bewirbt sich unter anderem der 74-jährige Wolfgang Kubicki.

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