Im Zuge des Bürokratieabbaus soll es der bestehenden Doppelstruktur beim Datenschutz in Bayern an den Kragen gehen. «Wir haben in Bayern zwei Datenschutzbeauftragte - eine Struktur, die sich kein anderes Bundesland leistet und deren Sinnhaftigkeit von vielen angezweifelt wird. Wir sollten in der Koalition überlegen, ob wir diese Funktionen zusammenlegen und damit Kosten und Aufwand für die Bürgerinnen und Bürger senken», sagte der zuvor neu gewählte digitalpolitische Sprecher der CSU-Landtagsfraktion, Stefan Ebner, in München.
In Bayern ist die Datenschutzaufsicht in der Tat zweigeteilt: Der Bayerische Landesbeauftragte für den Datenschutz (BayLfD) kontrolliert öffentliche Stellen (Behörden), während das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA) für die Privatwirtschaft (Unternehmen, Vereine) zuständig ist.