Migration im Fokus: Die CSU will die meisten Syrerinnen und Syrer schnell zurück in ihre Heimat schicken. Rückführungen müssten «schnellstmöglich eingeleitet werden», fordern die Christsozialen in einem Positionspapier. Die Zahl der unerlaubten Einreisen nach Deutschland hat sich unterdessen innerhalb von zwei Jahren halbiert: 2025 stellte die Bundespolizei 62.526 illegale Einreisen fest.
Die CSU-Landesgruppe hatte bereits vor einem Jahr der Migrationspolitik eine «ausgesprochen große Bedeutung» beigemessen. Nun spricht sie sich vor ihrer traditionellen Klausur im Kloster Seeon für weitere Verschärfungen aus. Für die meisten Syrer mit vorübergehendem Bleiberecht entfalle nach dem Ende des Bürgerkriegs der Schutzgrund, heißt es in dem Papier. Wer nicht freiwillig ausreise, solle abgeschoben werden. Das Papier, über das der «Münchner Merkur» berichtete, liegt der Deutschen Presse-Agentur vor.
2026 müsse es eine Abschiebeoffensive geben - «mit Linienflügen und auch nach Syrien und Afghanistan». Dafür sollten bundesweit Ausreisezentren und ein Abschiebeterminal am Flughafen München geschaffen werden.