Abensberg (dpa/lby - Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger ist beim politischen Frühschoppen seiner Partei im niederbayerischen Abensberg über die Bundesregierung aus CDU, CSU und SPD hergezogen. «Generell ist diese Merz-Regierung bisher eine Regierung der enttäuschten Hoffnungen. Ich hoffe, dass es noch besser wird – weil schlechter kann es ja bald nicht mehr werden», sagte Aiwanger. Bisher sei in Berlin nichts umgesetzt worden. «Bisher ist nur versprochen und gebrochen.» Aiwanger fügte hinzu: «Wer von diesem Berliner Chaos noch nicht die Nase voll hat, meine Damen und Herren, dem ist nicht zu helfen. Schauen wir mal, ob dieser Berliner Chaos-Club überhaupt noch durchhält, bis die nächste Bundestagswahl ist.»
In Rage redete sich Aiwanger insbesondere bei den Themen Migration und innere Sicherheit. Hier müsse man den Finger in die Wunde legen - und das sei leider Gottes in Deutschland täglich «mehrdutzendfach eine Messerwunde». «Wir müssen den Messerattentätern, den Messergewalttätern, den Messerstechern den Kampf ansagen. Und das sind in sehr vielen Fällen nordafrikanische Migranten, die nicht nach Deutschland gehören, sondern die heimgeschickt gehören», wetterte Aiwanger.