Inmitten der aktuellen Extrem-Hitzewelle hat der bayerische Landtag erstmals über die Verschiebung der einst selbst gesteckten Klimaziele von 2040 auf 2045 diskutiert. In der Aussprache nutzten SPD und Grüne die Gelegenheit, die Pläne der Staatsregierung erneut massiv zu kritisieren. Dagegen verteidigte Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) erneut die Abschwächung der bayerischen Klimaziele.
«Unser Ziel ist und bleibt ein klimaneutrales Bayern. Wir wollen uns mit dem Bund verschränken: Bayern soll - wie der Bund - 2045 klimaneutral sein. Die Verschränkung erfolgt einfach und unbürokratisch durch eine dynamische Verweisung auf das Klimaschutzgesetz des Bundes», sagte Glauber. Mehr als 90 Prozent der Regulatorik und der gesetzgeberischen Maßnahmen im Klimaschutz seien Bundes- und Europavorgaben - daher sei es sinnvoll, sich auch bei der Zielsetzung am Bund zu orientieren.