Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger hat den Vorstoß von CSU-Urgestein Peter Gauweiler für eine engere Zusammenarbeit der beiden Parteien begrüßt. «Wir brauchen in Deutschland wie in Bayern ein politisches Angebot für liberal-wertkonservative Wähler, die konstruktive Politik wollen», sagte Aiwanger bezüglich des Gauweiler-Vorstoßes der «Mediengruppe Bayern» (Donnerstag).
Gauweiler hatte zuvor verlangt, dass Freie Wähler und CSU auch außerhalb des Freistaates als bayerisches Erfolgskonzept antreten können sollten. «Wenn die CSU nach dem Muster von "Bündnis 90/Die Grünen" solche Listen ermöglicht, etwa als gemeinsames "Bündnis Freie Wähler/CSU", wäre dort die Überwindung der Fünf-Prozent-Hürde nicht mehr ausgeschlossen, sondern naheliegend», sagte er.