Freie Wähler-Chef Hubert Aiwanger hat die Berichterstattung und den Umgang mit dem mehrfach gestrandeten Wal heftig kritisiert. «Wenn ein Wal Timmy mehr Medienaufmerksamkeit in Deutschland auslöst als eine Gruppenvergewaltigung - ich weiß, das ist jetzt ein ganz harter Satz - aber auch dann wissen wir, woran wir sind in dieser Gesellschaft», sagte der stellvertretende bayerische Ministerpräsident in seiner Grundsatzrede auf dem Parteitag im oberbayerischen Bad Aibling.
Der Fall des bemitleidenswerten Tieres zeige, «welche Luxusprobleme wir uns noch leisten können». Auch er wolle Wale schützen, «aber alles zu seiner Zeit, alles in seiner Balance».
Aus der Sicht Aiwangers müssten Fehlentwicklungen in der Gesellschaft, «und ich habe gerade eine angedeutet, genauso» benannt werden. «Und hier sind wir wieder bei der freien Rede und bei der freien Denke.»