Mit ihrer Fraktionsvorsitzenden Katharina Schulze an der Spitze wollen die Grünen in Bayern in den Landtagswahlkampf 2028 ziehen. Unterstützung bekommen sie von Bundesvorsitzendem Felix Banaszak: Schulze und die Grünen seien die Alternative zu Ministerpräsident Markus Söder (CSU), sagte er beim Gillamoos-Volksfest im niederbayerischen Abensberg. Söder arbeite «als Food-Blogger bereits an seiner Karriere für die Zeit danach».
Dem Publikum im Bierzelt bescheinigte er «eine ziemliche Resilienz» - schließlich hätten sie «trotz dieser Landesregierung» gute Laune.
Von der CSU forderte Banaszak eine Rückkehr zu ihren Wurzeln: Der Begriff Union setze voraus, mit dem Partner zusammenzuarbeiten, christlich bedeute Solidarität, Nächstenliebe und Respekt vor anderen Menschen. Und sozial sei es nicht, wie es Söder zuletzt auf Bürgergeldempfänger und Geflüchtete abgesehen habe.
Söder sei «nichts anderes als die wandelnde Planungsunsicherheit Bayerns und Deutschlands. Das kann sich unser Land nicht leisten», sagte Banaszak mit Blick auf die Abschaffung der Atomkraft und des Verbrennermotors.