Nach Schockmomenten auf der überfüllten Wiesn im vergangenen Jahr soll nun einiges anders werden auf dem Oktoberfest: KI-gestützte Kameras sollen zu große Ansammlungen erkennen - und schnell Alarm schlagen. «Man sieht ganz frühzeitig: Wo braut sich was zusammen», sagte Wiesn-Chef Christian Scharpf (SPD). «Damit es nicht mehr zu so punktuellen Überfüllungssituationen kommen kann wie im letzten Jahr.» Das Thema Sicherheit sei für das Oktoberfest das wichtigste.
Darum werden «Crowdmanagement und Besucherlenkung» verbessert, wie Scharpf ankündigte. Dafür gibt es in diesem Jahr zum ersten Mal eine Koordinierungsstelle, die vor allem die Kommunikation und den Informationsfluss zwischen Sicherheitsbehörden und Stadt verbessern soll. Dafür macht das Wiesn-Fundbüro Platz und zieht in das Verkehrszentrum des Deutschen Museums.