Als Markus Söder am Morgen in einem Post auf Social Media festgeklopft hat, der Aschermittwoch sei weder Klamauk noch Fasching, hat das ein bisschen wie Selbstschutz gewirkt. Hatten nicht erst im vergangenen Jahr CSU-Kommunalpolitiker ihre verbalen Entgleisungen mit «Aschermittwochssatire» zu rechtfertigen versucht? Und die Parteiführung zur Distanzierung von ihren eigenen Leuten genötigt?
Ob CSU-Generalsekretär Martin Huber den Post gesehen hatte, bevor er in Passau von der «Südkurve der Christlich Sozialen Union» sprach und Hohn und Spott über Parteien wie die FDP ausschüttete, ist zunächst nicht überliefert. Wolfgang Kubicki stieg seinerseits für jene verspottete FDP in Dingolfing gar in einen Boxring, um seine Kampfeslust zu demonstrieren.