Hirsch: Das ist üblicherweise noch vor Ziege und Rind die Edelversion der echten alpenländischen Lederhose. Aber muss das wirklich so sein? Fragt man sich in der Stadt Gulu in Uganda - und hat dort ein Projekt gestartet: Einheimische haben Nähmaschinen gekauft und erste Lederhosen aus der Haut des Ankole-Rinds genäht, eine afrikanische Kuh mit riesigen Hörnern.
Gulus Bürgermeister Alfred Okwonga hat die ugandisch-bayerischen Lederhosen gerade in München bei einem Termin des Honorarkonsuls Ugandas für Bayern und Baden-Württemberg, Wolfgang Wiedmann, präsentiert - ein erster Schritt für einen möglichen künftigen Export.
Er habe im vergangenen Jahr erstmals das Münchner Oktoberfest besucht - und sei begeistert gewesen, erzählt Okwanga. So begeistert, dass er beschloss, so ein Fest zu Hause in Afrika zu organisieren.