Der Bundesgerichtshof hat eineinhalb Jahre nach einem tödlichen Schleuserunfall in Oberbayern die Verurteilung des Fahrers zu 15 Jahren Haft bestätigt. Das Karlsruher Gericht verwarf die Revision des Mannes, wie die Staatsanwaltschaft Traunstein mitteilte.
Der mittlerweile 26-Jährige hatte demnach im Oktober 2023 auf der Flucht vor der Polizei auf der Autobahn 94 bei Ampfing die Kontrolle über den Wagen verloren. Der mit 22 Migranten völlig überladene Kleinbus krachte mit hohem Tempo in die Leitplanken, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Sieben Migranten starben, darunter ein sechsjähriges Kind. 15 Menschen wurden verletzt.