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Telefonbetrüger ordern Goldbarren per Taxi an

Die Betrüger buchten für ihre Beute eine Kurierfahrt nach Baden-Württemberg. (Symbolbild) / Foto: Jonas Walzberg/dpa
Die Betrüger buchten für ihre Beute eine Kurierfahrt nach Baden-Württemberg. (Symbolbild) / Foto: Jonas Walzberg/dpa

Ein 83-Jähriger wird von einer vermeintlichen Polizistin angerufen - mit einer ungewöhnlichen Bitte: Er soll Gold in einem Jutebeutel von einem Taxifahrer abholen lassen. Doch der Betrug fliegt auf.

Telefonbetrüger haben in der Oberpfalz versucht, einen 83-Jährigen um Goldbarren zu bringen. Der Mann in Amberg habe einen Anruf von einer vermeintlichen Polizistin bekommen, teilte die Polizei mit. Die Frau habe gesagt, er müsse wegen mehrerer Einbrüche in der Nähe seiner Adresse seine Wertsachen zu einer «Prüfung» geben. Der Senior sollte daraufhin Goldbarren im Wert von mehreren Zehntausend Euro in einem Jutebeutel in seiner Garage deponieren, von wo sie per Taxi abgeholt würden.

Wenig später sei tatsächlich ein Taxifahrer aufgetaucht, habe den Beutel mit dem Gold genommen und sei davongefahren. Allerdings hatte sich der 83-Jährige das Kennzeichen notiert - sodass Polizisten das Gold am mit der Taxifirma vereinbarten Übergabeort in Baden-Württemberg in Empfang nehmen konnten. Sein Gold bekam der Senior so doch noch zurück. 

Einen Abholer oder eine Abholerin konnten die Beamten am Übergabeort nicht finden. Wo genau die Polizei das Gold entgegennahm, wollte ein Polizeisprecher aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen.

Die Taxifirma hatte laut Polizei keine Ahnung, was sich in dem Beutel befand. Die Betrüger hatten dort lediglich eine Kurierfahrt ins Nachbarbundesland gebucht.

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