Vor dem Landgericht Traunstein hat der Prozess gegen einen Mann begonnen, der seinen Vater getötet haben und mit dessen Leiche im Kofferraum bis nach Neapel gefahren sein soll. Der 32-Jährige, der wegen einer psychischen Erkrankung wohl schuldunfähig ist, schwieg zu Verhandlungsbeginn zu den Vorwürfen und wollte sich auch zu seinen persönlichen Verhältnissen nicht äußern.
Das tat ein psychiatrischer Sachverständiger, der vor Verhandlungsbeginn mit dem Angeschuldigten gesprochen hatte. Demnach hatte ihm der Angeschuldigte gesagt, sein Vater habe eines Tages tot in der Küche gelegen. Alles sei voll Blut gewesen. Er habe noch zwei weitere Männer in der Küche gesehen, die er nicht gekannt habe und von denen er vermute, sie seien von der Mafia. Dann sei er mit der Leiche seines Vaters nach Neapel gefahren und dort in der Nähe festgenommen worden.