Betroffene von Missbrauch in Heimen, Pflege- und Adoptivfamilien sollen nach dem Vorschlag einer Expertenkommission in München insgesamt Leistungen von 35 Millionen Euro erhalten. Die Kommission habe ein Konzept und Verfahren zur Auszahlung von Anerkennungsleistungen an Betroffene erarbeitet - die Vorschläge sollen am Mittwoch nächster Woche dem Feriensenat des Stadtrats zur Entscheidung vorgelegt werden, teilte die Stadt München mit.
Die Leistungen sollen Betroffenen zugutekommen, die durch das Stadtjugendamt in Heimen, Pflege- oder Adoptivfamilien untergebracht wurden und die noch heute unter der dort erfahrenen Gewalt leiden.