Gegen fünf Verantwortliche eines Nürnberger Pflegedienstes beginnt am 1. Dezember ein Prozess wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs. Das Landgericht Nürnberg-Fürth hat die Anklage gegen alle Beteiligten zugelassen und Verhandlungstermine bis Ende März 2026 festgelegt, wie eine Justizsprecherin mitteilte.
Die Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Betrug und Korruption im Gesundheitswesen (ZKG) wirft den Angeklagten vor, durch fingierte Touren- und Dienstpläne zahlreiche Leistungen abgerechnet zu haben, ohne diese wirklich erbracht zu haben. Der Schaden für die Kranken- und Pflegekassen beläuft sich demnach auf rund 430.000 Euro. Im Zuge des Prozesses will die ZKG die Schadenssumme bei den Beschuldigten einziehen und den Schaden so wiedergutmachen.