Mit der Masche der falschen Polizeibeamten haben Telefonbetrüger in Bayern in gleich zwei Fällen abkassiert. Sowohl in München als auch im mittelfränkischen Schwabach übergaben die Opfer jeweils Wertgegenstände in sechsstelliger Höhe.
In der Landeshauptstadt traf es einen über 80-Jährigen. Nach Angaben einer Polizeisprecherin wurde dem Mann am Telefon vorgespiegelt, bei der Festnahme zweier Personen sei ein Zettel mit seinem Namen gefunden worden. Deshalb müssten seine Wertgegenstände in Sicherheit gebracht werden.
Der Senior übergab einem Abholer Bargeld, Schmuck und Goldmünzen im Wert von rund 120.000 Euro. Die Sprecherin sagte, der Mann sei erst misstrauisch geworden und habe den Notruf gewählt, nachdem ein weiterer angekündigter Beamter nicht erschienen war. Dieser hätte ihn angeblich zur Vernehmung abholen sollen. Die sofort eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos.