Im ersten Verfahren wurde er vergangenes Jahr wegen Mordes verurteilt, jetzt ist er ein freier Mann: Der Angeklagte im Prozess um den Tod der Studentin Hanna aus dem oberbayerischen Aschau ist freigesprochen worden. Am Ende fordert selbst die Staatsanwaltschaft Freispruch - und die Vorsitzende Richterin Heike Will entschuldigt sich mit emotionalen Worten.
Es seien «keine Anhaltspunkte ersichtlich geworden, dass der Angeklagte für den Tod verantwortlich sein könnte», sagt sie. «Die Beweisaufnahme hat ergeben, dass es im Verlaufe der Ermittlungen zu etlichen fatalen Fehlern gekommen ist». Das müsse an anderer Stelle Konsequenzen haben.