Das Kryptowährungsprojekt Worldcoin von OpenAI-Mitbegründer Sam Altman wird gegen ein Verbot in Spanien rechtlich vorgehen. Man habe gegen eine Anordnung der spanischen Datenschutzbehörde Agencia Española de Protección de Datos (AEPD) Klage erhoben, teilte die Betreiberfirma Tools for Humanity (TFH) aus Erlangen am Freitag mit.
Die spanische Datenschutzaufsicht hatte Worldcoin am Dienstag aufgefordert, das Sammeln von persönlichen Daten über das Scannen der Augeniris der Teilnehmer sofort einzustellen und die bereits gesammelten Daten nicht mehr zu verwenden.
Kernidee des Projektes ist, mithilfe eines Iris-Scans einen Digital-Ausweis herauszugeben, um in Zeiten Künstlicher Intelligenz im Netz zweifelsfrei nachweisen zu können, dass die Inhaber tatsächlich menschliche Wesen sind - und keine Software-Roboter. Die Kryptowährung Worldcoin wird dabei mit der digitalen ID verbunden. Das Projekt wurde in weiten Teilen in Erlangen entwickelt. Zu den TFH-Gründern zählt neben Sam Altman auch der deutsche Informatiker Alex Blania.