Seit Ostermontag ist die Teil-Legalisierung von Cannabis in Kraft - Befürworter ließen sich auf Bayerns Straßen zunächst aber kaum sehen. Am Montag gab es keine größeren Versammlungen, wie die bayerischen Polizeipräsidien in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilten.
Am Nachmittag sollte es in München zu einer Versammlung unter dem Motto «Liberalitas Bavariae statt CSU-Verbotsirrtum» kommen. Angemeldet waren laut dem Kreisverwaltungsreferat jedoch nur 20 Menschen.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) teilte am Ostermontag einmal mehr seinen Unmut über die neue Gesetzeslage. «Wir lehnen die Legalisierung von #Drogen entschieden ab», schrieb er auf X (früher Twitter). «Mit dem #Cannabis-Gesetz schadet sich Deutschland selbst und gefährdet die Gesundheit der Bevölkerung. Unser Land ist damit auf dem Irrweg.» Und: «Die Cannabis-Legalisierung ist ein fataler Fehler.»
Er bekräftigte seine Ankündigung, es Kiffern in Bayern besonders schwer machen zu wollen: «Wir werden das Gesetz extrem restriktiv anwenden. Die #Sicherheit vor allem für Kinder und Jugendliche muss höchste Priorität haben», schrieb er.