Die Zahl der Kinder und Jugendlichen aus Bayern, die wegen Alkoholmissbrauchs in einer Klinik stationär behandelt wurden, geht weiter zurück. 1.532 unter 20-Jährige kamen im vergangenen Jahr mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Das sind rund sieben Prozent weniger als 2023, wie die Krankenkasse DAK unter Berufung auf Daten des Statistischen Landesamtes schildert.
Der Rückgang der vergangenen Jahre zeige aber nicht die ganze Wahrheit, betont die Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen (BAS). Das oft auch «Komasaufen» genannte Phänomen bestehe weiter, schlage sich aber seltener als früher in der Statistik nieder.