Die geplanten Einsparungen in der gesetzlichen Krankenversicherung werden nach Berechnungen der Bayerischen Krankenhausgesellschaft (BKG) ein Milliardenloch in die Kassen der Spitäler reißen. Die Patientenversorgung in Bayern würde sich demnach massiv verschlechtern.
Sollte das Gesetz wie geplant am Freitag im Bundestag verabschiedet werden, geht die BKG davon aus, dass den Krankenhäusern im Freistaat bis zu 1,4 Milliarden Euro fehlen werden. Der Verband warnte deswegen vor einem «ungesteuerten Abbau» von Leistungen. «Der Bund darf sich nicht vor seiner Verantwortung verstecken und die Lasten auf Patientinnen und Patienten sowie auf die Beschäftigten im Gesundheitswesen abwälzen», sagte die BKG-Vorsitzende Tamara Bischof, im Hauptberuf Kitzinger Landrätin.