Schauspielerin Maria Furtwängler hat gelernt, besser auf ihre Bedürfnisse zu achten. «Ich bin es wert, dass es mir gut geht», beschrieb die 59-Jährige im Gespräch mit der Zeitschrift «Freundin» die dahinter stehende Haltung. «Früher dachte ich: Ich muss das noch machen und diese Mail noch schreiben, und erst dann darf ich mich erholen. Alles war wichtiger, als dass es mir gut geht.» Dies habe sich geändert: «Jetzt denke ich: "Nein, es ist jetzt wichtiger, dass es mir gut geht." Und das ist ein sehr schönes Gefühl.»
«Ich habe gelernt, "Nein, die Zeit brauche ich für mich" zu sagen und in meinen Wochen konsequent Platz einzuplanen, wo ich auch mal nur dasitzen oder lesen kann», ergänzte Furtwängler, die als «Tatort»-Kommissarin Charlotte Lindholm bekannt ist. Auch Schlaf sei für ihr Wohlbefinden essenziell. «Ich schlafe wirklich gern lang und viel und ich brauche das auch.» Wenn sie in stressigen Zeiten frühmorgens erwache, helfe ihr eine Meditations-App beim Wiedereinschlafen. «Und ich brauche Bewegung in der Natur. Ich mag keine Studios.» Am liebsten gehe sie in die Berge, sagte die gebürtige Münchnerin. «Das ist meine Seligkeit.»