Stellvertretend für den Mut und die Widerstandsfähigkeit der Ukrainer erhält Präsident Wolodymyr Selenskyj während der Münchner Sicherheitskonferenz den Ewald-von-Kleist-Preis 2026. «Seit mehr als einem Jahrzehnt kämpft das ukrainische Volk für seine Freiheit, Unabhängigkeit und Würde – zunächst auf der Krim und im Donbass nach dem russischen Einmarsch 2014 und später im gesamten Land, nachdem Russland 2022 seine großangelegte Invasion gestartet hatte», sagte Konferenzleiter Wolfgang Ischinger. Die Auszeichnung gelte ausdrücklich auch den vielen Menschen, die ihr Leben im Krieg verloren haben oder verletzt wurden.
John-McCain-Dissertationspreis geht an Berliner Wissenschaftler
Darüber hinaus erhält der Wissenschaftler Lucas Hellemeier von der Freien Universität Berlin den diesjährigen John-McCain-Dissertationspreis für seine «herausragenden wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der transatlantischen Beziehungen», teilte die Sicherheitskonferenz mit. Die Jury sei von der Gründlichkeit und Tiefe seiner Forschung tief beeindruckt gewesen. Hellemeier hat einen Schwerpunkt unter anderem auf der Verteidigungsindustrie. Der John-McCain-Dissertationspreis wird jährlich an bis zu zwei herausragende Arbeiten verliehen, die sich mit den transatlantischen Beziehungen befassen.
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