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IG Metall gewinnt Betriebsratsmandate in Bayern: 74 Prozent der Sitze, 87 Prozent der Vorsitzenden

Der bayerische IG-Metall-Chef Horst Ott ist mit den Ergebnissen der Betriebsratswahlen zufrieden. (Archivbild) / Foto: Marcus Brandt/dpa
Der bayerische IG-Metall-Chef Horst Ott ist mit den Ergebnissen der Betriebsratswahlen zufrieden. (Archivbild) / Foto: Marcus Brandt/dpa

IG Metall kommt in Bayern vorläufig auf 74 Prozent der Betriebsratsmandate, 87 Prozent bei den Vorsitzenden. Rechte Listen blieben ohne Bedeutung.

Die IG Metall hat bei den Betriebsratswahlen im Frühjahr Mandate hinzugewonnen. Nach eigenen Angaben kommt die Gewerkschaft auf 74 Prozent aller Mandate in ihrer Branche - das wären 4 Prozentpunkte mehr als 2022. Die Zahlen sind allerdings noch vorläufig und basieren auf 70 Prozent der Wahlergebnisse in Bayern, die der Gewerkschaft inzwischen vorliegen. 

Bezirksleiter Horst Ott geht davon aus, dass sich die Zahlen nicht mehr relevant ändern. Auch deswegen, weil die großen Betriebe mit hohen Mandatszahlen bereits alle gemeldet hätten. Insgesamt sei es ein «starkes Ergebnis in stürmischen Zeiten» und ein großer Erfolg für die IG Metall. Bei den Betriebsratsvorsitzenden kam die IG Metall sogar auf 87 Prozent.

Rechte Listen hätten bei der Wahl dagegen praktisch keine Rolle gespielt, heißt es von der IG Metall. «Die Rechten haben angekündigt, die Betriebe zu erobern, und sind nun krachend gescheitert», sagt Ott. Angesichts der klaren Positionierung der Gewerkschaft gegen die AfD sei dies durchaus eine spannende Frage gewesen, betont er. Das Thema sei mit der aktuellen Wahl aber noch nicht vorbei.

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