IG Metall und DGB Bayern fühlen sich derzeit bei der CSU und Ministerpräsident Markus Söder sehr viel besser aufgehoben als bei Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler). Man habe einen guten Draht in die Staatskanzlei und werde am Mittwoch Vorschläge für einen Zukunftsplan Bayern in die CSU-Landtagsfraktion einbringen, sagte der DGB-Landesvorsitzende Bernhard Stiedl. Ein solches Engagement würde er sich auch aus dem Wirtschaftsministerium wünschen. Von dort gebe es dagegen Showveranstaltungen.
Bei Problemen Briefe nach Berlin zu schreiben reiche nicht aus, sagte Stiedl mit Blick auf Aiwanger. Dabei habe auch ein bayerischer Wirtschaftsminister durchaus Handlungsoptionen.