Rund 400 Zöllner haben in einer konzertierten Aktion 76 Objekte in neun Bundesländern durchsucht. Hintergrund war der Verdacht auf Schwarzarbeit in der Baubranche, wie das Hauptzollamt Landshut mitteilte. Neben den Wohnanschriften und Unternehmen der Beschuldigten erstreckte sich der Einsatz unter anderem auf Auftragsgeberfirmen, die in das Betrugsmodell involviert sein sollen.
Insgesamt wurden 95 Durchsuchungsbeschlüsse vollzogen sowie Handys, Geschäftsunterlagen und Datenträger sichergestellt. Vorangegangen waren mehrmonatige Ermittlungen des Hauptzollamts Landshut im Auftrag der dortigen Staatsanwaltschaft. Unterstützung gab es unter anderem von der Steuerfahndung Berlin. Die Einsatzorte befinden sich in Bayern, Berlin, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Sachsen, Niedersachsen, Bremen und Brandenburg.