Die KZ-Gedenkstätten Flossenbürg und Dachau sollen als wesentliche Bestandteile der bayerischen Erinnerungskultur weiterentwickelt werden. Zudem will sich die bayerische Staatsregierung noch stärker für den Schutz von Jüdinnen und Juden im Freistaat einsetzen. Kultusministerin Anna Stolz (Freie Wähler) stellte in der Kabinettssitzung hierzu zwei Konzepte vor.
Überdies sollen ab dem kommenden Schuljahr Schülerinnen und Schüler aller weiterführenden Schulen im Laufe ihrer Schulzeit mindestens einmal eine KZ-Gedenkstätte oder vergleichbare Einrichtung der Erinnerungskultur besuchen - bisher gilt dies den Angaben nach für Schüler an Gymnasien und Realschulen.
Erinnerungsarbeit bedeute nicht nur zurückzuschauen, sondern sei ein Auftrag, Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen, sagte Stolz. Dazu gehöre, die zentralen Erinnerungsorte - als steinerne Zeugen - für die nachfolgenden Generationen zu erhalten und weiterzuentwickeln.