Berlin (dpa) -Soziale Medien sind für Jugendliche zur zentralen Quelle für Information und Orientierung geworden: Neun von zehn nutzen sie, um sich über Themen zu informieren, die sie interessieren. Das zeigt eine Studienreihe des Internationalen Zentralinstituts für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI), die von der von Maria und Elisabeth Furtwängler gegründeten MaLisa Stiftung initiiert wurde.
Laut der Analyse «Soziale Medien, Geschlechterbilder und Werte», an der auch das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales beteiligt war, lesen 84 Prozent der 13- bis 18-Jährigen in sozialen Netzwerken Kommentare, um zu verfolgen, wie andere diskutieren. 66 Prozent informieren sich dort über Politik und Zeitgeschehen. Plattformen wie TikTok oder Instagram seien für viele Jugendliche inzwischen «zentrale Orte der Weltdeutung und Wertebildung», heißt es in der Studie.