Getreidelogistik ist inzwischen komplex. Längst gibt es Transportwege vom Feld über Annahmestellen zum Weitertransport via Lkw, Bahn - oder eben Schiff. Und hier sorgt das aktuelle Niedrigwasser für Probleme.
Die Agrarlogistik stehe vor Herausforderungen angesichts des Niedrigwassers auf wichtigen Wasserstraßen wie Main, Donau und Rhein, teilte eine Sprecherin des Unternehmens Baywa auf Anfrage mit. Binnenschiffe könnten aktuell deutlich weniger Ladung aufnehmen als unter normalen Bedingungen. Zugleich stiegen die Transportkosten, und die verfügbaren Kapazitäten würden knapper. «Um die Ernteerfassung dennoch sicherzustellen, lagern wir Getreide zunächst verstärkt an unseren Standorten ein und nutzen vorhandene Lagerkapazitäten.»