Wenn Barbershops nicht nur Bärte pflegen, sondern auch Haare schneiden, müssen sie die Vorgaben für Friseurläden einhalten. Doch so mancher Shop verstößt gegen die Regeln - mit Folgen für die Kunden, aber auch für die Konkurrenz. In München hat die Handwerkskammer deshalb eine Kontrollaktion begonnen, an der auch das Kreisverwaltungsreferat als Ordnungsbehörde beteiligt ist. Ergebnisse lagen zum Ende des ersten Tages aber zunächst nicht vor.
Das Problem existiert auch in anderen Städten und Gemeinden im Freistaat: Es häufen sich Beschwerden, dass Barbershops ganz normale Friseurdienstleistungen anbieten - obwohl sie nicht als solche in der Handwerksrolle eingetragen sind. Oder sie halten zwar formal die Vorschriften für Friseurbetriebe ein, in Wirklichkeit aber pfeifen sie darauf.