Sonntags, 18.50 Uhr: Bei vielen TV-Zuschauern ist dieser Termin fest eingebrannt - auch heute noch, fünf Jahre nach dem Ende der «Lindenstraße». Eine gefühlte Ewigkeit war die ARD-Kultserie eine feste Konstante - doch am 29. März 2020 lief die letzte Folge.
Nach fast 35 Jahren hieß es für die Fans Abschied nehmen von Mutter Beimer und den anderen «Lindenstraße»-Bewohnerinnen und Bewohnern. Damit endete auch ein Stück TV-Geschichte.
Die von Produzent Hans W. Geißendörfer erfundene Serie drehte sich von ihrer Grundidee her um den Alltag in einer Nachbarschaft in München (auch wenn in Köln gedreht wurde). Geschichten von Liebe, Streit, Krankheit oder Tod griff die «Lindenstraße» in unzähligen Varianten auf. Und: Sie führte die einzelnen Stränge konsequent fort.
So zeigte sie beispielsweise das tägliche Leben von Menschen mit einer Behinderung oder Erkrankung - und trug so dazu bei, diesen Themen mehr Öffentlichkeit zu verschaffen.