Bayerns Volks- und Raiffeisenbanken steigen vorsichtig in das spekulative Geschäft mit Kryptowährungen ein. In Kürze soll in der App der VR-Banken auch ein «meinKrypto» getauftes Angebot zum Kauf und Verkauf der digitalen Währungen verfügbar sein, wie der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) ankündigte. Allerdings werden die teilnehmenden Banken das nicht offensiv bewerben, sondern nur Aufträge von «Selbstentscheidern» in der Kundschaft ausführen. «Es ist so, dass wir in dem Bereich Kryptowährungen nicht operatives Geschäft forcieren», sagte GVB-Prüfungsvorstand Alexander Leißl.
In Bayern gibt es insgesamt 175 Volks- und Raiffeisenbanken, die im ländlichen Raum eine große Rolle für die örtliche Wirtschaft spielen. Bisher gibt es laut GVB lediglich eine bayerische Genossenschaftsbank, die Bitcoin-Wallets im Angebot hat, und zwar Bayern Mitte in Ingolstadt. «Wichtig ist für uns, und das ist das Thema dahinter, dass das Thema Krypto einfach zum ganzheitlichen Bankangebot gehört», sagte Leißl.