Nutzer des Deutschlandtickets haben weiter keine Klarheit über den künftigen Preis des bundesweit gültigen Abos im Nahverkehr. Zwar bekannten sich Länder und Bund auf einer Sonderkonferenz der Verkehrsminister dazu, das Ticket fortsetzen zu wollen. Die Finanzierung von 2026 an ist aber offen. Möglich ist, dass es eine erneute Preissteigerung gibt. Zu Jahresbeginn war der Preis des Tickets um rund 18 Prozent von 49 Euro auf 58 Euro im Monat angehoben worden.
Um noch in diesem Jahr zu einer Einigung zu kommen, soll es neben der regulären Verkehrsministerkonferenz (VMK) im Herbst noch eine weitere Sondersitzung des Gremiums geben, hieß es.
«Bund und Länder bekennen sich dazu», sagte die saarländische Verkehrsministerin Petra Berg (SPD) im Anschluss an die Sitzung der Verkehrsministerinnen und -minister mit Blick auf das Ticket. NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) sagte, Bund und Länder hätten sich darauf verständigt, dass das Deutschlandticket auch nach 2025 fortgeführt werden solle.